Sri-Lanka-Riesenhörnchen (Ratufa macroura)

Noch etwas aus dem Fundus meiner Festplatte. Aufgenommen im Januar 2014 In Zentral Sri Lanka.
Leider war es mir nicht möglich das Tier im ganzen zu bekommen da sie enorm schnell unterwegs sind, so das ich schon froh war überhaupt eins erwischen zu können.

In den Wäldern Sri Lankas und Südindiens lebt das Sri-Lanka-Riesenhörnchen, das in Sri Lanka in drei Unterarten vorkommt (R. m. dandolena, R. m. melanochra und R. m. macroura). Die Kopf-Rumpf-Länge dieser zur Familie der Hörnchen (Sciuridae) gehörenden Tierart beträgt 33,5 bis 36,5 Zentimeter, der Schwanz ist in etwa genauso lang. Diese Tiere sind aufgrund ihrer kontrastreichen Fellzeichnung sowie wegen des buschigen Schwanzes äußerst auffällige Erscheinungen. Zur weißen und dunkelgrauen Fellfärbung am Kopf steht die helle, rosa gefärbte Nase in starkem Kontrast. Rundlich und relativ klein sind die Ohren. Auf dem Rücken ist das Fell braun, an den Flanken ist es weißlich und grau sowie stellenweise fast schwarz und an der Körperunterseite weiß.
Riesenhörnchen leben vorwiegend in den Gipfelregionen hoher Bäume und kamen ursprünglich in Regenwäldern vor. In Sri Lanka sind sie an einigen Stellen inzwischen auch in Parks oder Gärten anzutreffen. Sri-Lanka-Riesenhörnchen können sehr gut springen, Sätze von bis zu sechs Meter Weite sind bei ihnen beobachtet worden. Auf dem Speisezettel dieser Säugetiere stehen neben Baumrinde, Blättern und Nüssen außerdem Früchte und gelegentlich Vogeleier. Zwar stuft die World Conservation Union (Weltnaturschutzunion) die Sri-Lanka-Riesenhörnchen aktuell nicht als vom Aussterben bedroht ein. Doch die Bestände sind nicht sonderlich groß, weshalb sie als sehr empfindlich und prinzipiell gefährdet gelten. Das größte Problem für diese Tierart stellen die Auswirkungen des Menschen auf ihren Lebensraum dar. Durch die Abholzung ursprünglicher Wälder wird der Spezies die Lebensgrundlage entzogen.
Quelle:fotoreiseberichte.de