Mal drüber nachdenken

völlig entspannt und in Gedanken verunken saß der Ceylon-Hutaffe völlig regungslos auf seinem Ast. Was auch immer ihn beschäftigt haben mag es muß sehr wichtig gewesen sein.

Ceylon-Hutaffe (Toque Macaque, Macaca sinica), endemische Art

Die Ceylon-Hutaffen tragen den (alten) Namen des Landes, in dem sie vorkommen, in ihrer eigenen Bezeichnung. Sie sind in Sri Lanka endemisch und gehören zur Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Das auffälligste Merkmal der Ceylon-Hutaffen ist ihre Haarkrone oder salopp formuliert ihr "platter Schopf". Der Rumpf dieser Tiere ist 40 bis maximal 55 Zentimeter lang und sie wiegen bis zu circa 8,4 Kilogramm. Weibliche Individuen sind in aller Regel deutlich kleiner als die Männchen. Der Schwanz ist etwa einen halben Meter lang. Auf der Oberseite des Körpers ist das kurze Fell hell rotbraun gefärbt, das Fell auf der Unterseite ist weißlich. Im Gesicht haben die Tiere kein Fell, die Haut ist dort bei den Männchen bräunlich und bei den Weibchen rötlich. Ceylon-Hutaffen sind tagaktiv und bewohnen Wälder bis in Höhenlagen von 2.000 Meter. Sie verbringen den Tag meist auf dem Boden und schlafen nachts in Bäumen. Diese Tiere sind gesellig und leben in Gruppen von bis zu 40 Individuen, die meist in etwa doppelt so viele Weibchen wie Männchen umfassen. Innerhalb dieser Gruppen gibt es eine strenge Hierarchie. Gräser, Früchte, Samen und Insekten bilden die Hauptnahrung dieser Primaten.
Aufnahme:
02.01.2017
Wildlife im Sinharaja Forest
Sri Lanka