Im Schein der untergehenden Sonne...

hatten wir schon fast die Hoffnung verloren, noch irgendetwas vor die Kamera zu bekommen. Aber zum Glück sprang dann dieses Ceylonnektarweibchen in ein uns sehr nahe stehendes Gebüsch.
Nachdem es eine Weile hinter Ästen versteckt war, kam es dann doch noch in eine aufnahmefreundliche Position.

Ceylonnektarvogel (Purple-rumped Sunbird, Leptocoma zeylonica zeylonica)

In vielen Teilen der Welt hat die Evolution bestimmte ökologische Nischen mit ähnlichen Tieren besetzt. Kolibris sind die bekannten Nektarfresser aus Nord- und Südamerika, auf anderen Kontinenten kommen sie nicht vor. Im asiatischen Raum und zum Teil auch in Afrika besetzt die Familie der Nektarvögel diese Nische. Mehrere Arten sind in Sri Lanka heimisch, darunter der Ceylonnektarvogel, dessen alternative wissenschaftliche Bezeichnung Nectarinia zeylonica zeylonica lautet. Er kommt in anderen Unterarten außerdem in Indien, Myanmar und Bangladesch vor. Mit ihrer Körpergröße von nur zehn Zentimeter sind diese flinken Vögel in den Baumkronen oft nicht leicht zu finden. Manchmal trinken sie jedoch in tiefer gelegenen Bereichen, beispielsweise in Büschen, Nektar.
Die Männchen, sind am Rücken und an den Flügeln sowie am Schwanz bräunlich gefärbt, die Brust ist gelb, der Bauch und die Flanken weiß. Der Kopf glänzt in metallischem Grünblau, die Kehle in tiefem Purpur und der recht dünne schwarze Schnabel ist abwärts gekrümmt. Dies ist eine Anpassung an die Nahrungsquelle, denn mit dem langen Schnabel können die Vögel leicht in große Blüten eintauchen und so an ihre Nahrung gelangen.
Weibliche Ceylonnektarvögel, sind im Gesicht aschgrau gefärbt, an den Flügeln bräunlich und an Brust und Bauch ähnlich wie die Männchen. Über den Augen verläuft bei ihnen je ein hellgrauer Überaugenstreif; die Iris ist bei beiden Geschlechtern rötlich gefärbt. Die Vögel leben in Paaren und sind sehr territorial. Hält sich ein Artgenosse in ihr Revier auf, reagieren sie äußerst aggressiv auf den Eindringling und fliegen meist zu zweit blitzschnelle Angriffe, die von lautstarken, schrillen Rufen begleitet werden. Anzutreffen sind diese Vögel in Sri Lanka in Gärten, Wäldern sowie mit reichlich Bäumen bestandenen Gebieten vom Tiefland bis in Höhenlagen von 1.300 Meter in der feuchten Zone beziehungsweise bis auf fast 2.000 Meter Höhe im trockenen Teil des Landes; sie kommen in diesen Gebieten ganzjährig vor.

Quelle: fotoreiseberichte.de/srilanka

Aufnahme:
07.01.2017
Waikkal
Sri Lanka
Vollbildmodus empfohlen !!!!

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Vielen Dank an Miko55 für den Galerievorschlag.