Bluthänfling auf Freiersfüßen

Die Bluthänflinge (Linaria cannabina) sind wie viele andere Singvögel mit der ersten Brutaufzucht beschäftigt. Noch allerdings ist der Nestbau nicht ganz fertig und es wird gebalzt, dass die Heide wackelt.
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Zum Glück konnten wir eine Kolonie dieser schönen Finken im Kraichgau ausmachen.
Sie sind sehr scheu und man muss sich gut verstecken, um an einigermaßen gute Bilder zu kommen.
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Von den Finken ist der Bluthänfling am meisten von den Sämereien der Ackerkräuter abhängig. Durch starke Anwendungen von Herbiziden kann der Bluthänfling auf Dauer geschädigt werden, da die Basisnahrung an Acker- und Feldkräutern dadurch beseitigt wird. Die Entfernung dichter Hecken wirkt sich ebenfalls negativ aus, da diese als Brutplätze dienen.
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Da die Population im Ganzen einen moderaten Rückgang (mehr als 10 %) erfahren hat, wird der zuvor als sicher (Secure) geführte Bluthänfling konsequenterweise als rückläufig (Declining)[10] eingestuft.

Der deutsche Brutbestand wird für die Jahre 2005 bis 2009 auf 125.000 bis 235.000 Brutpaare geschätzt. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2015 wird die Art in der Kategorie 3 als gefährdet geführt.

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Aufnahme:
Olaf
21.04.2019
Irgendwo im Kraichgau