°°°Heckenkuckuck°°°

Nachdem wir die Lagune mit all ihrer Schönheit hinter uns gelassen hatten, ging es rein in die doch sehr großen Mangroveninseln.
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Immer begleitet von am Himmel kreisenden Brahminenwehen glitten wir fast lautlos durch diese für uns Europäer doch sehr beeindruckende Wasserbaumwelt.
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Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer wieder vergebens nach dem
Heckenkuckuck (Centropus sinensis) gesucht hatten, war uns diesmal das Glück holt.
Der Heckenkuckuck ist eine von 14 Kuckucksarten, die man auf Sri Lanka finden kann.
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Zwar waren doch einige Anstrengungen nötig, um ihn wenigstens etwas frei ablichten zu können, aber Sylvia gelang es dann doch eine kleine Lücke zwischen den Mangroven zu finden.
Nur sehr selten verlassen sie dieses schütztende Gebiet, so dass wir sehr froh waren, diese eine Aufnahme von ihm zu bekommen.
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Der Heckenkuckuck (Centropus sinensis) ist ein elsterngroßer, kontrastreich schwarz-braun gefärbter Kuckucksvogel (Cuculiformes). Er gehört der Unterfamilie der Spornkuckucke (Centropodinae) an, deren Vertreter keine Brutparasiten sind. Wegen seines langen Schwanzes wird er im Englischen auch Crow Pheasant (Krähenfasan) genannt.
Heckenkuckucke leben als Standvögel in Paaren in einem großen Bereich Süd- und Südostasiens. Sie bauen umfangreiche Nester mit seitlichem Einflug, in denen sie zwei bis drei Junge großziehen. Sie sind Nahrungsopportunisten mit einem Schwerpunkt auf Insekten und Schnecken; letztere bilden auch den Hauptbestandteil des Jungenfutters.
Adulte Heckenkuckucke sind 47–52 Zentimeter groß. Ihr Gewicht liegt zwischen 236 und 268 Gramm. Wie bei allen Sporenkuckucken besteht ein leichter reverser Größen- und Gewichtsdimorphismus, Weibchen sind also etwas größer und schwerer als Männchen. In der Gefiederfärbung unterscheiden sich die Geschlechter nicht.
Die Art ist von Ostpakistan über den gesamten Indischen Subkontinent, Südchina ostwärts bis Zhejiang, die Indochinesische- und die Malaiische Halbinsel südostwärts bis Sumatra, Borneo und Bali verbreitet. Nordwärts reicht das Verbreitungsgebiet bis in die Vorgebirge des Himalaja, wo in letzter Zeit eine Arealausweitung zu beobachten ist. Verbreitet ist die Art weiters auf den meisten großen und kleineren Inseln dieses Bereiches wie Sri Lanka, Hainan, Palawan, dem Sulu-Archipel und anderen Inseln in der Sulusee, Madura sowie den Kangeaninseln. Die Art brütet auf den Matsu-Inseln und auf Kinmen, nicht aber auf Taiwan.
Adulte Heckenkuckucke leben in Paaren. Sie führen offenbar eine monogame Beziehung über deren Dauer keine Angaben vorliegen. Die Balz besteht aus Gesangsduetten, Verfolgungsjagden, Futterbetteln und Futterübergaben. Die Paarung erfolgt meist auf dem Boden.
Nest eines Heckenkuckucks

Vor allem die Männchen bauen umfangreiche, kugelige, gedeckte Nester aus trockenen Gräsern, Zweigen und Dorngestrüpp, die an der Außenseite mit Materialien der Umgebung verkleidet und getarnt werden.
Der Heckenkuckuck ist eine gebietsweise häufige Art. Genaue Bestandsangaben fehlen jedoch, vor allem ist die Bestandsentwicklung der Inselrassen unbekannt. Das Verbreitungsgebiet umfasst annähernd 8 Millionen km². Zurzeit wird die Art mit allen Unterarten als nicht gefährdet betrachtet.

Quelle: wikipedia


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Aufnahme:
Sylvia
24.01.2019
Lagoone von Puttalam
Sri Lanka