°°°___\\ Hunger //___°°°

Einen großen Hunger hatte hier wohl die kleine Gelbhalsmaus (apodemus flavicollis) in unserem Östringer Revier.
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Es hatte gerade aufgehört mit regnen (ist schon ne Weile her) und wir wollten noch ein wenig die frische Luft im Wald genießen.
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Plötzlich stand sie direkt vor Sylvia auf dem Weg und ließ sich in keinster Weise von unserer Anwesenheit beeindrucken.
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___________HUNGER eben________________

.....der lässt doch glatt jede Vorsicht vergessen....
und so hatten wir einige Minuten lang Zeit sie bei ihrem fröhlichen Treiben zu beobachten
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Das war einfach ein wunderschönes Erlebnis

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Die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) ist eine Säugetierart aus der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae). Diese mittelgroße Langschwanzmaus besiedelt große Teile der westlichen Paläarktis und bewohnt Wälder und andere baumreiche Lebensräume.
Die Gelbhalsmaus gehört zu den mittelgroßen Arten der Gattung Apodemus. Die Ohren sind relativ groß, die Augen groß und hervorstehend. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 88–130 mm, die Schwanzlänge 90–135 mm, die Länge der Hinterfüße 22–27 mm und die Ohrlänge 15–20 mm. Die Tiere wiegen 16–56 g, meist 26–36 g. Das Fell ist oberseits warm rot- oder gelbbraun. Die Unterseite ist fast rein weiß; die Abgrenzung zur Oberseitenfärbung ist sehr deutlich. Eine Brustzeichnung ist in Europa meist als durchgehendes gelblichbraunes Halsband ausgebildet, nur in Südeuropa, Kleinasien und im Kaukasus ist sie nur als längsovaler Fleck vorhanden. Die Hinterfüße sind oberseits weiß behaart.
Gelbhalsmäuse sind nachtaktiv und klettern sehr gut, zum Teil bis in den Kronenbereich von Bäumen. Die Nester befinden sich meist in Erdbauen zwischen Baumwurzeln oder unter Felsblöcken, seltener in Holzstößen oder in Eichhörnchenkobeln und Nistkästen bis in 8 m Höhe. Die Erdbaue übernehmen sie meist von Maulwürfen oder Wühlmäusen, selten graben sie selber welche. Die Gelbhalsmaus ist ein Allesfresser. Die Nahrung besteht aus Samen und Früchten wie Eicheln, Bucheckern und Haselnüssen, Knospen sowie Insekten und anderen Wirbellosen; gelegentlich werden auch kleine Wirbeltiere und Vogeleier gefressen. Der Anteil tierischer Nahrung beträgt etwa 10 %. Für den Winter werden Nahrungsdepots mit Eicheln oder Bucheckern angelegt.

Systematik
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie: Altweltmäuse (Murinae)
Tribus: Apodemini
Gattung: Waldmäuse (Apodemus)
Art: Gelbhalsmaus

Aufnahme:
Sylvia
20.08.2019
Östringen