°°Friedlich ruht der See°°

Noch war es einigermaßen ruhig an dem doch sehr bekannten NSG im Schwabenland.
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Was für ein Licht ......mit solch einem tollen Wetter hatten wir an dieser Lokation nicht gerechnet.
Zu dieser frühen Stunde waren zum Glück noch nicht so viele Leute unterwegs, so das die Gänsesäger doch sehr nah herankamen.
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Die Aufnahme ist nur etwas geschnitten und leicht nachgeschärft in LR, ansonsten
100 % Out of the cam.
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Als am frühen Nachmittag als der große run auf dem Steg einsetzte, mußten wir dann leider bei schönstem Licht die Zelte abbrechen, da an weitere Nahaufnahmen nicht mehr zu denken war.
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Dennoch war dieser Tagesausflug für uns ein toller Erfolg, endlich konnten wir diese schönen Vögel mal aus nächster Nähe beobachten und ablichten.
Voller Zufriedenheit und mit vielen tollen Aufnahmen in der Tasche ging es dann auf die 3h Heimfahrt.
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Der Gänsesäger (Mergus merganser) ist der größte Vertreter der Gattung der Säger aus der Familie der Entenvögel (Anatidae). Das Verbreitungsgebiet ist holarktisch und umfasst weite Teile des nördlichen Eurasiens sowie Nordamerikas. Es werden drei Unterarten unterschieden.

In Mitteleuropa ist der Gänsesäger ein verbreiteter, aber nur wenig häufiger Brut- und Jahresvogel. Im Winterhalbjahr ist die Art in Mitteleuropa als Durchzügler und Wintergast häufiger zu beobachten.

Gänsesäger sind mit einer Körperlänge von 58–68 cm und einer Flügelspannweite von 78–94 cm deutlich größer als Stockenten. Im Ruhekleid sind beide Geschlechter einander sehr ähnlich. Zu unterscheiden sind sie dann noch am ehesten im Flug an dem weißen, durchgehenden Feld auf der Flügeloberseite des Männchens.

Das Männchen ist im Brutkleid (Spätherbst bis Frühsommer) durch einen schwarzen, teilweise grünlich glänzenden Kopf und Rücken gekennzeichnet. Diese kontrastieren zum weißen Gefieder des Rumpfes, das auf der Unterseite eine leichte lachsfarbene Tönung aufweisen kann. Dem männlichen Gänsesäger fehlt die für das Weibchen wie auch für beide Geschlechter des ähnlichen, kleineren Mittelsägers charakteristische, abstehende Haube; es hat einen kompakten, anliegenden Schopf.

Ruhe- und Brutkleid des Weibchens sind einheitlich und dem des Mittelsägers sehr ähnlich, mit grauem Rumpf und rotbraun gefärbtem Kopfgefieder. Im Unterschied zum Mittelsäger bildet die braune Färbung des Kopfes beim Gänsesägerweibchen eine scharfe Grenzlinie zum hellen Gefieder des Halses. Kinn und Kehle sind weiß.

Gänsesäger sind nicht besonders ruffreudige Vögel. Vom Männchen kennt man zwei verschiedene Balzrufe, die aber beide leise sind. Mit erhobenem Schnabel ruft es gelegentlich auig-a und gibt außerdem ein hohes, quakendes und glockenartig klingendes rüh-roh von sich. Das Weibchen antwortet auf die Balzrufe des Männchens mit einem kurzen aik-aik.

Die Nahrung der Gänsesäger besteht vor allem aus kleineren Fischen von einer Länge bis zu 10 cm. Die Beute wird optisch lokalisiert: In seichtem Wasser schwimmen die Vögel an der Oberfläche mit dem Kopf unter Wasser, in tiefem Wasser tauchen sie bis zu 10 Meter hinab. Mit ihrem Hakenschnabel und den Sägezähnen können sie die Fische gut festhalten. Ein Gänsesäger frisst täglich etwa 300 g Fisch.

Quelle: Wikipedia

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Aufnahme:
Olaf
04.01.2020


Nikon D5
Sigma 500 f4
ISO 250
Blende: f 4,5
Belichtungszeit: 1/1600 s
Brennweite: 500 mm