Friedrich Beren

Memoir Die Suche nach einen schönen Motiv ist manchmal schnell erledigt, manchmal führen verwickelte Pfade und wilde Experimente zum perfekten Bild. Langweilig wird das Fotografieren jedenfalls nie, zu vielfältig sind die Herausforderungen, denen ich mich jedesmal wieder mit großer Freude und Neugierde stelle.
Auf meinen Expeditionen zu den verlorenen Wurzeln des Lebens kommen mir meine Fotografien wie Wegmarken oder besser wie Denkbilder vor.
Natürlich wird mancher Kollege – der ein pur-Anhänger ist, die Nase rümpfen, über soviel “künstliche” Dynamik, aber ich finde, sie unterstreicht nicht nur perfekt die Bildaussage, sondern kompensiert auch das Problem, das das innere Bild bei der Wahrnehmung eines Motivs deutlich dynamischer ist, als das Foto, das hinterher auf dem Fotoabzug oder dem Bildschirm zu sehen ist.
Z. B. sind die inneren Bilder, die wir aus unserer Kindheit mit uns herumtragen, weitaus dynamischer als damals die Wirklichkeit war. Natürlich trägt auch der “Kitsch” als Kunstgattung dem Rechnung, sonst würden uns die traumhaften Sonnenuntergänge auf Postkarten gar nicht so begeistern. Aber ich finde, daß meine Bilder hier eine mutige Gratwanderung zwischen Schönheit und Kitsch sind.
Man braucht fiel Geduld für das Motiv und den ruhigen Blick, um die Schönheit der Dinge überhaupt wahrnehmen zu können, bzw. sie fotografisch miteinander in Beziehungen zu setzen.

Liebe Grüße aus Judenburg Friedrich Beren

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